Flashback

Unverarbeitete traumatische Erlebnisse können zu Wiedererleben eines vergangenen Ereignisses führen.

Flashback sind charakteristisch nach früheren traumatischen Erlebnissen. Der betroffene Mensch durchlebt die belastende Situation in Gedanken und Gefühlen immer wieder. Psychologen nennen dieses Wiedererleben „Intrusionen“. 

Intrusionen können zum Beispiel in Form von Albträumen auftreten, aber auch als sogenannte Flashback.

Flashbacks sind albtraumartige Bilder oder Eindrücke des Ereignisses, an das man sich plötzlich erinnert. Bei einem Flashback fühlen und handeln die Betroffenen so, als ob sie das Geschehene erneut durchleben würden. So haben sie in diesen Momenten beispielsweise grosse Angst oder körperliche Schmerzen.

Oft haben Menschen mit einer Traumafolgestörung wiederholt intensive Albträume. Tagträume und Ängste treten ebenfalls häufig auf. Aber auch teilweise oder vollständige Erinnerungslücken (psychogene Amnesie) sind möglich.

Manche Betroffene sind überzeugt davon, sie seien schuld an dem, was ihnen wiederfahren ist. Sie sind nicht in der Lage, ihre belastenden Gedanken zu unterdrücken.

Traumatisierte Menschen befinden sich in einem Zustand vegetativer Übererregung. Obwohl das Erlebte längst vorbei ist, hält das Gefühl der Bedrohung weiter an. Das heisst: Der Körper ist ständig in Alarmbereitschaft – so, als sei er unmittelbar in Gefahr. Mögliche Symptome dieser erhöhten Wachsamkeit sind zum Beispiel

 

• Schlafstörungen

• Reizbarkeit

• Schreckhaftigkeit

• Zittern 

• Ängste 

• Konzentrationsstörungen

• Emotionaler und sozialer Rückzug

 

Traumatisierte Menschen vermeiden Situationen, die sie in irgendeiner Form an das Trauma erinnern könnten (sog. Stimuli). Sie versuchen, inneren und äusseren Reizen zu entfliehen, um sich zu schützen. Sie ziehen sich aus dem sozialen Leben zurück und zeigen kein Interesse mehr an Dingen, die ihnen vorher Freude bereitet haben. Sie wirken gleichgültig, lustlos und teilnahmslos, quasi „emotional taub“.

 

In der gemeinsamen Arbeit geht es darum, wieder „spürbarer“ zu werden für sich, den Alltag, das Leben und für sein Umfeld. Zu erlernen: Was will ich in meinem Leben, wo sind meine Werte und Ziele?

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Anhand der Online-Beratung bei Depression und Online-Beratung bei Angst unterstütze ich Sie bei der Alltagsbewältigung und beim Erlernen von neuen Strategien.